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Marktgemeinde St. Stefan
im Rosental
DIE SCHWUNGKRAFT IM STEIRISCHEN VULKANLAND
Marktgemeinde St. Stefan im Rosental
DIE SCHWUNGKRAFT IM STEIRISCHEN VULKANLAND
St. Stefan im Rosental heute

Unsere Gemeinde: Gegenwart & Vision

Ein umfassender Überblick über unseren Lebensraum, die strategische Zukunftsvision und das starke Fundament unserer kommunalen Infrastruktur.

1. Lebensraum mit Weitblick

St. Stefan im Rosental: Wo Tradition auf Zukunft trifft – kulturell verwurzelt, wirtschaftlich gefestigt, zukunftsorientiert geführt.

Liegenschaften & Vermögensverwaltung

Die Marktgemeinde (einschließlich der Bildungs- und Freizeiteinrichtungs-KG) verwaltet insgesamt 49 Liegenschaften, die sich auf 104 Grundstücke mit einer Fläche von 27 Hektar verteilen. Diese beinhalten 35 Gebäude (darunter acht Mietwohnungen), 30 landwirtschaftliche Nutzflächen, zwei unbebaute Gewerbeflächen, eine Kapelle sowie 41 weitere Grundstücke und Objekte.

Landwirtschaft & Strukturwandel

Der größte Strukturwandel vollzieht sich in der Land- und Forstwirtschaft. Derzeit bewirtschaften 140 Betriebe vorwiegend Mais- und Getreideflächen. Neben Schweinemast spielen Geflügelzucht sowie Wein- und Obstbau eine Rolle. Starke Regionalmarken wie „Vulkanlandweizen“ und „Vulkanlandschwein“ sichern höchste Qualität. Ein Highlight ist das Nahwärmenetz, betrieben von der Bäuerlichen Hackschnitzel-Genossenschaft und der Rosentaler Bio Kraftwerk GmbH.

Wirtschaft & Innovationskraft

Geprägt von zahlreichen Klein- und Mittelbetrieben ist die Versorgung in Handel, Gewerbe und Dienstleistung bestens gesichert. Insgesamt bieten 416 Arbeitsstätten 1.569 Arbeitsplätze (rund 150 neue Jobs in den letzten 10 Jahren). Renommierte europäische Leitbetriebe wie die DiniTech GmbH, Great Lengths Productions, Loidl-Salami und die Resch GmbH fungieren hier als wirtschaftliche Motoren.

Infrastruktur & Mobilität

141 Straßen mit rund 170 Kilometern Gesamtlänge garantieren sichere Mobilität. Der öffentliche Bus nach Graz verkehrt im Halbstunden- und Stundentakt, optimal ergänzt durch Geh- und Radwege. Für die digitale Zukunft sorgt ein zukunftssicheres Breitbandnetz mit rund 50 Kilometern Lichtwellenleiter, das Betriebe und Haushalte mit High-Speed-Internet versorgt.

Kultur, Gesellschaft & Soziales

Veranstaltungen wie Kulturtage, Landjugend-Theater und „Jazz in St. Stefan“ beleben den Ort. Die Musikschule ist international (u.a. mit Kroatien und Finnland) vernetzt. Ein dichtes Netz an Bildungseinrichtungen und das Erlebnisbad sichern die soziale Lebensqualität.

Entwicklungskonzept & Raumordnung

Als etabliertes Nahversorgungszentrum und Wohngemeinde wird größter Wert auf nachhaltige städtebauliche Gestaltung und fachliche Bauberatung gelegt. Trotz aller Bemühungen verschärft das strikte Raumordnungsgesetz jedoch den demographischen Wandel.

2. Mit Schwung in die Zukunft (Gemeindevision)

St. Stefan im Rosental ist ein wertvoller Teil der Gesamtentwicklung des Steirischen Vulkanlandes. Als eine der am längsten bestehenden Gemeindekooperationen Österreichs verfolgt die Region ein großes Ziel: Die Vision 2040, das Steirische Vulkanland zur lebenswertesten Region Europas zu machen. Mit der neuen Gemeindevision setzt St. Stefan hierfür ein klares Statement für Dynamik und regionalen Stolz.

Aufbauend auf der bisherigen Leitlinie „Die Kraft“ (2015), positioniert sich die Gemeinde nun neu als „Die SchwungKRAFT im steirischen Vulkanland“. Dieser neue Leitsatz symbolisiert den Übergang von reiner Stärke hin zu einer zielgerichteten, beweglichen Energie, die alle Lebensbereiche durchdringt. Das Konzept „Live & Work in Rose Valley“ ist dabei unser Versprechen für die Zukunft.

Säule 1

MENSCHLICH

Im Zentrum stehen die Familien und das Miteinander der Generationen. Ein vielfältiges Vereinsleben und eine tief verwurzelte Lebenskultur sichern den sozialen Zusammenhalt und machen unsere Gemeinschaft zukunftstauglich.

Säule 2

ÖKOLOGISCH

Wir schaffen nachhaltige Werte durch die Sicherung der Nahversorgung und die aktive Förderung der Biodiversität. Großprojekte wie die Saßbach-Renaturierung zeigen, wie wir unseren natürlichen Lebensraum schützen.

Säule 3

WIRTSCHAFTLICH

Die Stärkung der Betriebe und des Tourismus – vom Rosarium bis zum Erlebnisbad – festigt die Wettbewerbsfähigkeit. Durch eine starke Regionalwirtschaft blühen wir auf und sichern wertvolle Arbeitsplätze vor Ort.

GeMEINsam für unser St. Stefan im Rosental

Die detaillierten Leitlinien, Ziele und Handlungsfelder unserer neuen Identität haben wir in einer anschaulichen Broschüre zusammengefasst.

Visions-Broschüre öffnen (PDF)

3. Unsere Gemeinde: Aufgaben & Infrastruktur

Die Marktgemeinde erfüllt eine Vielzahl an komplexen Aufgaben, die das tägliche Leben der Bevölkerung sichern und die nachhaltige Entwicklung ermöglichen. Verwaltung, zukunftssichere Infrastruktur und kommunale Dienstleistungen greifen dabei im Hintergrund eng ineinander.

Das Marktgemeindeamt als zentrale Drehscheibe

Hier werden strategische Weichenstellungen getroffen, behördliche Verfahren abgewickelt und moderne Bürger-Services direkt erbracht. Zum Stichtag 31. Dezember 2024 beschäftigte die Marktgemeinde insgesamt 90 engagierte Mitarbeiter:innen (Vollbeschäftigungsäquivalent von 72,3 %), das starke Rückgrat unserer kommunalen Dienstleistungen bilden.

Strukturierte Fachbereiche des Amtes:
Amtsleitung Abgaben & Wirtschaft Bauamt Bürgerservice Finanzen Grafik & Kommunikation Personalwesen Standesamt & Staatsbürgerschaft

Technische Einrichtungen & Lebensqualität

Um den alltäglichen Service und die Versorgungssicherheit auf höchstem Niveau zu halten, betreibt und betreut die Marktgemeinde folgende zentrale Einrichtungen:

  • Abwasserentsorgung: Zwei eigenständige Anlagen (Hauptkläranlage St. Stefan mit modernisiertem 110-km-Kanalnetz für 1.055 Objekte; autarke Kläranlage Glojach für 88 Objekte).
  • Abfallwirtschaft & ASZ: Das Altstoffsammelzentrum bietet ca. 36 feste Termine pro Jahr für fachgerechtes Recycling, ergänzt durch dezentrale Wertstoffsammlungen im gesamten Gemeindegebiet.
  • Wasserversorgung: Über 150 km Leitungsnetz aus tiefen artesischen Brunnen. Zukunftsprojekt: Der neue Hochbehälter Dollrath (Baubeginn Okt. 2024, Fertigstellung 2026, Investition 3,2 Mio. €) sichert die Versorgung per Eigendruck auch bei Stromausfällen.
  • Schwimm- & Erlebnisbad: Eröffnet 2005 mit Erlebnis- und Sportbecken, Wasserrutsche, Solaranlage sowie 2018 saniertem Hauptgebäude und Badlokal.
  • Ortsbildpflege: Pflege von Grünflächen, Wanderwegen, Blumenschmuck und über 500 Rosenstöcken im gemeindeeigenen Rosarium.
  • Der Bauhof: Das handwerklich-technische Rückgrat für Straßen, Wege, Beschilderung und den gesamten Winterdienst bei jeder Witterung.

Bildungs- und Freizeiteinrichtungs-KG

Gegründet im Jahr 1999, verwaltet und finanziert die KG die großen kommunalen Gebäude, Klimaschutzmaßnahmen sowie den An- und Verkauf von Immobilien. Das operative Aufgabengebiet gliedert sich in drei zentrale Großkomplexe:

Gemeindezentrum Umfasst das Amt (Baujahr 2005) und den modernen Zubau (2019/2020). Auf 2.000 m² Nutzfläche vereint es heute die Kommunalverwaltung, die regionale Gesundheitsversorgung (Ärzte) und Dienstleister unter einem Dach.
Rosenhalle & Musikschule Seit 2000 das kulturelle Herzstück. Die 1.618 m² große Mehrzweckhalle bietet modernste Licht- und Tontechnik, Gastro-Bereiche sowie die integrierte Musikschule mit sieben professionellen Unterrichtsräumen.
Bildungszentrum Vereint Kindergarten, Kinderkrippe, Volksschule und Mittelschule unter einem gemeinsamen Dach. Die Schulbereiche wurden 2010 komplett modernisiert. 2024 erfolgte der großzügige Zubau der neuen Kinderkrippe.